Close the window

AUF DIE HOHE KANTE

Mit drei das erste Fahrrad, mit fünf die erste „Klassenfahrt“, später Schüleraustausch, Sprachkurse, Ausbildung und Studium – wer seine Kinder fördern möchte, braucht immer wieder größere Summen an Geld. Schlägt die Klassenfahrt noch mit ein paar Hundert Euro zu Buche, verschlingt ein dreijähriges Bachelor-Studium nach Angaben des Deutschen Studentenwerks im Schnitt knapp 30.000 Euro, inklusive aller Lebenshaltungskosten. In Bayern und Niedersachsen können zudem noch Studiengebühren anfallen. Mit dem Sparen für solche Ausgaben können Eltern also gar nicht früh genug beginnen.

„Damit sollten sie aber erst beginnen, wenn sie ihr Einkommen als Ernährer abgesichert haben“, warnt die Hamburger Verbraucherschützerin Edda Castelló. Darin sind sich Finanzexperten einig: Zunächst sollten Eltern eine Haftpflicht-, eine Berufsunfähigkeits- und eine Risiko-Lebensversicherung abgeschlossen haben. Ab 100 Euro im Monat kann man diese drei existenzbedrohenden Risiken absichern. Dann erst darf es ans Sparen gehen. Welche Anlageformen dabei welche Vor- und Nachteile haben, zeigt unsere Übersicht.

Mehr in: Nido 06/2013