NICOLE SILBERMANN
WISSENSCHAFTSJOURNALISTIN

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BfN-Broschüre: Gewässer und Auen – Nutzen für die Gesellschaft

Autoren: Achim Schäfer, Astrid Kowatsch
Redaktion: Nicole Silbermann

Bundesamt für Naturschutz, 2015

Hitzeschock im Baikalsee

Der Baikalsee gehört zum UNESCO Weltnaturerbe. Er ist vor rund 30 Millionen Jahren entstanden und der älteste und größte Süßwassersee der Erde. Rund 2.600 Tierarten leben im See und sie alle sind endemisch – das bedeutet, dass sie ausschließlich im Baikalsee vorkommen, und nirgendwo sonst auf der Welt. Tierarten aus anderen Lebensräumen konnten sich im Baikalsee nicht etablieren. Bis jetzt: Es ist zu befürchten, dass sich dies durch den fortschreitenden Klimawandel ändern könnte.

helmholtz.de, April 2015

Digitale Demenz: Lassen Laptop, Tablet und Smartphone unser Gedächtnis schrumpfen?

Mit dem Smartphone in der Tasche sind Telefonnummern, Wegbeschreibungen oder Wikipedia ständig verfügbar. Können wir uns deswegen weniger merken als früher, oder nutzen wir unsere grauen Zellen für andere Tätigkeiten?

helmholtz.de, Februar 2015

Buchtipp: Wir sind nachher wieder da, wir müssen kurz nach Afrika

So heißt das neue Buch von Oliver Scherz. Auf ihrer (Traum-)Reise nach Afrika erleben die Geschwister Joscha und Marie spannende Abenteuer und helfen dem Elefanten Abuu, seine Familie zu finden.

Deutschlandradio Kultur, Kinderprogramm Kakadu, 6. Januar 2015

Das Gesetz der zwei Pole

Mit Neutronenstrahlen und unter Extremtemperaturen dringen Forscher in die Geheimnisse von Magneten ein – und könnten mit ihren Ergebnissen eine bisher unangefochtene Gewissheit ins Wanken bringen

Helmholtz Perspektiven, November/Dezember 2014, S. 32

Müll-DNA nicht so nutzlos wie gedacht

Rund zwei Prozent des menschlichen Genoms dienen als Bauplan für Proteine (Eiweiße), die als molekulare Maschinen in unseren Körperzellen wichtige Funktionen übernehmen. Der Rest des Genoms – immerhin 98 Prozent – ist ein mehr oder minder unbeschriebenes Blatt. Die Bereiche, die nicht für Proteine kodieren, werden auch als Müll-DNA bezeichnet. Doch sind sie tatsächlich unnötiger Ballast?

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ, Juli 2014

Helmholtz-Lehrerpreis: “Bei uns forschen mehr Mädchen als Jungen”

Auch abseits der straffen Lehrpläne braucht es das Engagement von Lehrern, um Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaft zu begeistern. Agnes Kaufmann ist Lehrerin an einem Gymnasium. Sie hat den Helmholtz-Lehrerpreis 2014 erhalten. Wir sprachen mit ihr über leuchtende Augen und forschende Mädchen

helmholtz.de, Juni 2014

Exotische Pflanzenarten verändern Produktivität von Ökosystemen

In einer gemeinsamen Studie konnten deutsche und US-amerikanische Biologen zeigen, dass Ökosysteme bei Besiedlung mit gebietsfremden Pflanzenarten eine erhöhte Biomasseproduktion entwickeln. Im Zuge des Klimawandels werden solche und weitere Veränderungen von Ökosystemen voraussichtlich zunehmen.

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ, März 2014

Geckofuß steht Modell für perfektes Klebeband

Noch haben handelsübliches Klebeband und Geckofüße nicht wirklich viel gemeinsam. Doch das könnte sich ändern: Materialforscher nehmen sich die Reptilien zum Vorbild, um wiederverwendbare Klebestreifen mit Selbstreinigungseffekt zu entwickeln – für Sport, Medizin und Raumfahrt.

helmholtz.de, März 2014

Von Aalen und Tischen

Eigentlich sollte bei der Studie der beiden Münchner Linguisten etwas ganz Anderes herauskommen. Doch das, was sie stattdessen herausgefunden haben, ist sogar noch viel interessanter. Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten sie im Journal of Unsolved Questions (JUnQ), das Null- und Negativresultaten einen Platz in der wissenschaftlichen Literatur bietet.

Helmholtz Perspektiven, Januar/Februar 2014, S. 24

Handlungsempfehlungen zur Gesundheitsförderung im Unterricht: Modul 1 – Transparenz von Prüfungen

Transparenz wirkt sich in der Regel positiv auf die Gesundheit aus. Das gilt auch für Prüfungssituationen in der Schule. Je genauer Schülerinnen und Schüler wissen, was in einer Prüfung gefordert und wie bewertet wird, desto gezielter und mit weniger Prüfungsangst können sie sich vorbereiten. “Transparenz von Prüfungen” ist das erste Modul der FOSIS-Handlungsempfehlungen zur Gesundheitsförderung im Unterricht der Unfallkasse Berlin.

Unfallkasse Berlin, 2014

Handlungsempfehlungen zur Gesundheitsförderung im Unterricht: Modul 2 – Klassenklima

Das persönliche Wohlbefinden und das soziale Klima in der Klasse sind für die Lern-, Leistungs- und Persönlichkeitsentwicklung von Schülerinnen und Schülern von großer Bedeutung. Mit Hilfe einer Klimadiagnose schätzen die Schülerinnen und Schüler das soziale Klima innerhalb der Klasse selbst ein. Das FOSIS-Modul „Klassenklima“ schlägt verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung des Klassenklimas und Lösungsoptionen bei möglichen Schwierigkeiten in der Umsetzung vor.

Unfallkasse Berlin, 2014

Handlungsempfehlungen zur Gesundheitsförderung im Unterricht: Modul 3 – Lern- und Leistungsraum

Damit Schülerinnen und Schüler Lernfortschritte erzielen und ihr neu gewonnenes Wissen festigen können, benötigen sie die Möglichkeit, ohne Leistungsdruck und ohne Angst vor Fehlern zu lernen. Eine deutliche Trennung zwischen bewertetem Leistungsraum und notenfreiem Lernraum ist die Grundlage für eine vertrauensvolle Lernatmosphäre. Das Modul „Lern- und Leistungsraum“ zeigt, was bei der Umsetzung beachtet werden muss.

Unfallkasse Berlin, 2014

Bioabbaubar oder nicht?

Damit die Langzeitfolgen von Pestiziden besser beurteilt werden können, haben Wissenschaftler eine neue Nachweismethode und ein Modell erarbeitet, das Aussagen ermöglicht, ob und wie stark die Rückstände von Pestiziden bioabbaubar sind oder nicht.

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ, Dezember 2013

Mit Bakterien infizierte Schmetterlinge führen Genetiker aufs Glatteis

Tierarten, die anhand ihrer äußeren Merkmale nicht voneinander unterscheidbar sind und sich nur anhand ihrer genetischen Ausstattung unterscheiden lassen, werden als so genannte kryptische Arten bezeichnet. Kryptische Arten können bei Schmetterlingen aber auch durch eine spezielle Bakterieninfektion vorgetäuscht werden. Das gängige genetische Verfahren (DNA-Barcoding) kann echte und vorgetäuschte kryptische Arten nicht unterscheiden und Genetiker aufs Glatteis führen.

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ, November 2013

BfN-Skript: Schutz der Nacht – Lichtverschmutzung, Biodiversität und Nachtlandschaft

Herausgeber: Martin Held, Franz Hölker, Beate Jessel
Redaktion: Nicole Silbermann

Bundesamt für Naturschutz, 2013

Ausstellung: Ideen 2020 – Ein Rundgang durch die Welt von morgen

Die Ausstellung der Helmholtz-Gemeinschaft „Ideen 2020 – Ein Rundgang durch die Welt von morgen“ zeigt wesentliche Projekte von Wissenschaft und Forschung aus Deutschland. Mit einem neuartigen Ausstellungskonzept macht sie die Komplexität und Vielfalt der Wissenschaft nahbar und lädt zur Interaktion ein. Die Wanderausstellung wurde 2013 im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages eröffnet und war zwei Jahre lang Gast in vielen Deutschen Städten. Derzeit ist sie in Russland zu sehen.

Redaktionelle Mitarbeit an der Wanderausstellung der Helmholtz-Gemeinschaft

Broschüre: Karrieren und Talente – Frauen in der Helmholtz-Gemeinschaft

Redaktionelle Mitarbeit und Erstellung der Porträts und Interviews der Wissenschaftlerinnen

Helmholtz-Gemeinschaft, 2013

Klicksonar-Technik hilft blinden Menschen

Mit einem langen weißen Stock ertasten blinde Menschen ihre Umgebung: Wie breit ist der Gehweg? Ist ein Hindernis im Weg? Kommt jetzt eine Stufe? Neben dem Stock hilft der fünfjährigen Juli auch die so genannte Klicksonar-Technik, mehr Informationen über ihre Umgebung zu bekommen. Dabei schnalzt Juli mit der Zunge und hört ganz genau hin. Wie das genau funktioniert, und was das mit Fledermäusen und Delfinen zu tun hat, erklärt Kakadu-Reporterin Nicole Silbermann.

Deutschlandradio Kultur, Kinderprogramm Kakadu, 17. Oktober 2013

Fischembryonen besitzen Mechanismus zum Chemikalienschutz

Ein neu entdecktes Transportprotein schützt den Embryo des Zebrabärblings vor giftigen Substanzen. Dieser Schutzmechanismus kann jedoch durch bestimmte Umweltchemikalien außer Kraft gesetzt werden, wodurch die Tiere gegenüber Giftstoffen sehr viel empfindlicher werden.

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ, September 2013

Tsunamis – die gefährlichen Riesenwellen

Eine der bislang schlimmsten Tsunami-Katastrophen ereignete sich am 26. Dezember 2004: Eine riesige Welle zerstörte damals die Küsten von acht asiatischen Ländern. Dabei kamen mindestens 231.000 Menschen ums Leben. Vor zwei Jahren erst, am 11. März 2011, wurde die Ostküste Japans von einem Tsunami getroffen. Wie Tsunamis entstehen und wie die Menschen in Zukunft besser gewarnt werden können, erklärt Kakadu-Reporterin Nicole Silbermann.

Deutschlandradio Kultur, Kinderprogramm Kakadu, 25. April 2013

Mehr Lebensqualität für Demenzpatienten und pflegende Angehörige

Die Häufigkeit von Demenzerkrankungen wird sich in den kommenden Jahren voraussichtlich verdoppeln. Den Großteil der Versorgung und Pflege leisten in der Regel Familienangehörige. Ziel der DelpHi-MV-Studie ist es, die medizinische und pflegerische Versorgung und damit die Lebensqualität von Demenzkranken und deren Familien zu verbessern.

HELMHOLTZ-GEMEINSCHAFT, Geschäftsbericht 2013, S.33

Geistig fit bis ins hohe Alter – zu schön um wahr zu sein?

Es liegt in der Natur der Sache, dass unser Gehirn im Alter weniger leistungsfähig wird. Die Neubildung von Nervenzellen nimmt dann nämlich drastisch ab. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das Signalmolekül Dickkopf-1. Mäuse, denen dieses Gen fehlte, bildeten im Alter mehr Nervenzellen und waren geistig sogar genauso fit wie Jungtiere.

HELMHOLTZ-GEMEINSCHAFT, Geschäftsbericht 2013, S.31

GLORIA – ein weltweit einzigartiges Experiment

Um den Klimawandel besser zu verstehen, muss der Blick auf die Atmosphäre gerichtet werden – denn dort passiert das Entscheidende. An Bord des Forschungsflugzeugs HALO sammelte das Infrarot-Spektrometer GLORIA Daten zur Verteilung atmosphärischer Spurengase in bislang unerreichter Genauigkeit. Mit Hilfe von GLORIA soll in Zukunft auch das Wetter besser vorhersagbar sein.

HELMHOLTZ-GEMEINSCHAFT, Geschäftsbericht 2013, S.29

Supraleiterkabel – Stromversorgung der Zukunft

Ein Supraleiterkabel transportiert im Vergleich zu einem Kupferkabel gleicher äußerer Abmessung etwa die fünffache Strommenge und hat geringere elektrische Verluste. Ob Supraleiterkabel halten, was sie für die Stromversorgung der Zukunft versprechen, wird in einem großangelegten Versuch in der Innenstadt von Essen getestet.

HELMHOLTZ-GEMEINSCHAFT, Geschäftsbericht 2013, S.22

Rekordexperimente an der Fusionsanlage ASDEX Upgrade

Für die Strom- und Wärmeerzeugung der Zukunft könnten Fusionskraftwerke eine wichtige Rolle spielen. Die deutsche Fusionsanlage ASDEX Upgrade hält in Sachen Heizleistung derzeit den Weltrekord.

HELMHOLTZ-GEMEINSCHAFT, Geschäftsbericht 2013, S.22

Geothermie – Energie aus dem Untergrund

Windkraft, Solarenergie und Biogas spielen in der Energieversorgung eine immer größere Rolle. Weniger populär, aber dennoch eine der weltweit am meisten genutzten erneuerbaren Energien ist Erdwärme (Geothermie). Die Technologie der Tiefengeothermie ist zwar noch in einem frühen Entwicklungsstadium, besitzt aber ein großes Potenzial für die Energieversorgung der Zukunft.

HELMHOLTZ-GEMEINSCHAFT, Geschäftsbericht 2013, S.20

Isotope machen Schadstoffabbau messbar

Ist der Boden mit Schadstoffen belastet, sind die Selbstreinigungsprozesse des Bodens manchmal sogar schon ausreichend. Zusätzliche kostenintensive Sanierungsverfahren sind dann nicht notwendig. Doch wie kann man herausfinden, ob sich der Boden selbst zu helfen weiß? Mit Hilfe des so genannten Isotopenmonitorings können Abbauprozesse von Schadstoffen nachgewiesen und sogar quantifiziert werden.

UFZ-SPEZIAL”Chemikalien in der Umwelt”, Oktober 2012 (S. 21)

Wechselspiel von Experiment und Modell

Bei der Sanierung kontaminierter Böden spielen Mikroorganismen eine wichtige Rolle. Die Substanzen, die in unseren Augen Schadstoffe sind, dienen Bakterien als Nahrungsquelle. Zwei Forscherteams des UFZ untersuchen das Zusammenspiel von Bakterien und Pilzen beim Schadstoffabbau mit Hilfe der Kombination von Computermodellen und Laborversuchen.

UFZ-SPEZIAL “Chemikalien in der Umwelt”, Oktober 2012 (S. 20)

Gebräuche rund ums Geld

Euromünzen oder Centstücke haben wir fast täglich in der Hand, um zum Beispiel beim Bäcker, am Kiosk oder im Supermarkt zu bezahlen. Aber es gibt auch noch andere Dinge, die wir mit Geldmünzen tun können – und auch viele Redewendungen drehen sich um die kreisrunden Metallscheiben. Kakadu-Reporterin Nicole Silbermann hat sich Gebräuche und Redewendungen rund um die Münze genauer angeschaut.

KAKADU – Kinderprogramm von DEUTSCHLANDRADIO KULTUR, 25.10.2012